Tigerfrau und Froschkönig Nein, es ist kein Prinz geworden aus ihrem Froschkönig. Sie ist ans Meer gefahren, um innerlich Abstand zu gewinnen von der Liebesgeschichte, die sie glaubt, nun hinter sich zu haben. Und dort, in dem kleinen Hotel am Meer, wiederholt sie in Gedanken die ganze Geschichte. Von den ersten zaghaften Annäherungen bis zum Erleben einer leidenschaftlichen, aber geheimen Liebe. "Sie ( 18) verbringt einige Tage in einem kleinen Hotel am Meer und will Klarheit gewinnen über ihre Beziehung zum doppelt so alten Geliebten. In Gedanken erlebt sie nochmals die gemeinsame Zeit, von der zaghaften Annäherungsversuchen bis zum Entstehen einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung- und der Tatsache, dass diese geheim bleiben muss. Erzählt in Rückblenden; Gedankenfetzen und Satzfragmente ergeben ein anregendes Ganzes. Besonders erwähnenswert sind die symbolhaften Einschübe über die Kleine Katze, die doch so gern der Großen Tigerfrau nacheifern möchte, aber zunehmend spürt, dass gerade ihre Verspieltheit und Unbekümmertheit die Stärke der Jugend ist. Auch die junge Frau merkt, dass Welten zwischen den beiden Generationen der Liebenden liegen und sie den Froschkönig nie zum wahren Prinzen Wachküssen kann. Ein Kleinod." Aus: Bücherbär. Berner Jugendschriften- Kommission, 21 95 ,,(...) Bei Kristina Dunker (...) können Sprache und Gedanken so unschuldig in Teenagerhosen daherkommen und trotzdem schon den literarischen Schritt drauf haben. (...)" Aus : Der Literat. Bad Soden. September 1995.
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