Liebe gibt’s nicht Inga und Sabine sind Freundinnen, obwohl sie grundverschieden sind: Die eine selbstsicher und unbekümmert, die andere schüchtern und ängstlich. Während Inga ihre Freunde so oft wechselt wie ihre Haarfarbe, fühlt Sabine sich in ihrer Beziehung mit dem fünf Jahre älteren Alex erdrückt. Sie ekelt sich sich vor ihm. Er aber kontrolliert Sabine bis ins Letzte und vor allem will er sie keinesfalls loslassen. Mit Ingas Hilfe gelingt es Sabine, doch Schluss zu machen. Aber da sieht Alex rot... "Liebe gibt's nicht" - diese Behauptung stellt lnga, eine der beiden Hauptfiguren auf. Und trotzdem ist "Liebe" das zentrale Thema, um das sich alles dreht in dem zweiten Roman der erst 19- jährigen Dortmunder Autorin. Inga und Sabine, aus deren Sicht jeweils Kapitelweise erzählt wird, sind so verschieden, wie man es sich nur denken kann. Sehr interessant ist der Aufbau der Charaktere, der für den Leser von Kapitel zu Kapitel differenzierter wird. In dem Maße, wie die beiden Mädchen sich kennenlernen, werden die Vorurteile, die sie anfangs jeweils der anderen über empfanden, abgebaut. Es entsteht nicht nur Verständnis, sondern auch eine große Freundschaft. Die Probleme wie z. B. Liebe, Unterdrückung und Vergewaltigung sind ernsthaft und glaubwürdig aber mit viel Schwung und in jugendlicher Sprache erzählt. Lesenswert- auch für Eltern!" Aus: Büroklammer, Unna, Juni 1993.
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