Anna Eisblume Ihre Mitschüler bewundern und meiden sie gleichzeitig. "Anna ist eine arrogante Lügnerin", sagt die forsche Valerie, die als Herausgeberin der Schülerzeitung eine wichtige Position einnimmt. Valerie hat nämlich zufällig erfahren, dass Annas Vater nicht als Manager in den USA arbeitet, sondern an Alzheimer erkrankt ist und von der Familie versorgt werden muss. Anna rächt sich grausam und manövriert sich so noch weiter ins Aus. Nur Kollo, selbst ein Außenseiter, hat noch Kontakt zu ihr. Aber Anna Eisblume hält, was ihr Name verspricht - sie ist auf Freundschaften nicht angewiesen. Bis eine Gruppe von Glatzen anfängt, wahllos Leute zu belästigen, darunter auch Anna und ihren kranken Vater. Da zeigt sich, wie sehr sie sich auf Kollo verlassen kann. Und wie gern sie ihn eigentlich mag... Ein Roman, der viele Themen anschneidet - spannend zu lesen, mit vielen kleinen und großen Höhenpunkten. Schullektüre! "Kristina Dunker kam mit "Anna Eisblume" völlig zu Recht in die engere Auswahl für den Peter-Härtling-Preis. Anna Eisblume ist cool und in ihrer Klasse unbeliebt. Sie hat einen Schutzwall aus Lügen um sich gelegt, weil ihr Vater an Alzheimer erkrankt ist. Doch dann reißt Anna diesen Schutzwall couragiert selber ein, als nämlich ihr und ihrem Vater aus der rechten Ecke Gewalt angetan wird. Wohl dosiert und sehr behutsam baut Kristina Dunker eine Geschichte über Trauerarbeit um den Verlust des Vaters auf." Aus: Buchmarkt, 2001
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