Sommergewitter Ein Sommertag, der strahlend schön beginnt und nach dem doch nichts mehr ist, wie es war - das ist der Tag, an dem Annikas Cousine Ginie verschwindet. Eben noch lagen die beiden Mädchen mit Annikas Freunden Steffi, Rüdiger und Jonas am Baggersee in der Sonne, nun irren Annika und die andern im Gewitterregen umher und suchen Ginie, die nur mal eben zum Pinkeln in die Büsche wollte. Nach nervenaufreibenden Stunden des Suchens beginnen die Freunde sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Nach und nach kommen verstörende Geschichten ans Licht, von denen Annika nichts ahnte. Und Steffi spricht aus, was alle denken: Kann es sein, dass der zurückhaltende Rüdiger Ginie etwas angetan hat? Annika will es nicht glauben, aber alle Indizien sprechen gegen ihn... Ein hochbrisanter Thriller, in dem ein dem Anschein nach harmonischer Freundeskreis an einem ungeheuren Verdacht zerbricht. Die perfekte Urlaubslektüre. Eine Rezension von Susanne von Istler "... Wenn man bei sengender Hitze im Freibad oder am Strand liegend eine Gänsehaut bekommt, kann das nur an diesem Buch liegen! Kristina Dunker hat sich in feinfühliger, eindringlicher und psychologischer Weise an ein kritisches Thema gewagt. Wie oft hört man in den Nachrichten von verschwundenen Kindern... Dieses Buch erzählt, wie es direkt Betroffenen geht, wie sich die Anspannung und Angst auf die Mitmenschen übertragen, wie auf der Suche nach einem Sündenbock die Situation eskalieren kann. Ein wenig erinnert dieses Buch an «Die Welle» von Morton Rhue, allerdings mit einem ganz anderen Hintergrund, liest sich aber genauso spannend!" Aus: Thalia-Rezensionen Juni 2004 Für dieses Buch erhielt Kristina Dunker 2005 den renomierten Förderpreis "Junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen". "Sommergewitter" wurde mit dem dem ersten Platz der "Besten Sieben Bücher für Junge Leser des Monats August 2004" der Zeitschrift Focus und des Senders Deutschlandfunk ausgezeichnet. Ein heisser Tipp, nicht nur fürs Schwimmbad. Eine Rezension von Hans ten Doornkaat "Jugendliche am See. In ihrem Geplänkel ist eine Spannung der Geschlechter, in der Gruppe die Spannung, weil ein Mädchen sich absondert, und über allem eine Gewitterspannung. An diese Szene erinnerte ich mich jüngst, als ich Teenagern auf einem Badefloß zuschaute. Das Buch war vor zwei Jahren neu. Aber sind Szenen, die man Tausende von Seiten später noch präsent hat, nicht auch ein Wert? Annika und ihre Freunde bilden das "Glückskleeblatt", das sich seit Jahren kennt. Ginie, Annikas Cousine, kommt neu dazu, weil ihr Vater aufs Land ziehen will. Die Jugendlichen gehen schwimmen im Baggersee, doch warum kapselt Ginie sich ab? Aber dann zählt nur noch die Frage, wo Ginie überhaupt bleibt. Ist sie ertrunken? Trägt einer in der Gruppe die Schuld dafür? Was bisher zu ahnen war, bricht jetzt auf: Der Zusammenhalt der Clique schwindet, die Verdachtsmomente haben ein leichtes Spiel. Eben noch unbeschwertes Baden, und schon herrscht Misstrauen - und ein Sommergewitter zieht auf. Eine simple, aber wirkungsvolle Symbolik. Alles Weitere sei nicht verraten, denn Kristina Dunker hat einen veritablen Thriller verfasst, dramatisch gerade in seiner Alltäglichkeit. Und dass Mädchen und Knaben trotz Ich- Erzählerin gleich gewichtet werden, macht das Buch schon fast zu einer Rarität. Ein heisser Tipp, nicht nur fürs Schwimmbad." Aus: Neue Zürcher Zeitung | 6. August 2006
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